Während der Ausbildung ins Ausland

DKFZ Azubis lernen im europäischen Ausland

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Als internationaler Arbeitgeber suchen wir Auszubildende, die eine hohe Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen entwickelt haben und die ihre Fachkompetenz auch in Englisch weitergeben können. Wir möchten eine positive und persönliche Entwicklung unserer Auszubildenden unterstützen. Daher haben Auszubildende am DKFZ über das „Erasmus plus Programm“ die Möglichkeit bis zu 3 Monate für ein Praktikum ins europäische Ausland zu gehen, um dort internationale Berufspraxis und jede Menge persönlicher Erfahrungen zu sammeln. Unsere Auszubildenden sammelten bereits wertvolle Berufserfahrungen in den Ländern: England, Schottland, Schweden, Frankreich, Italien und Norwegen.

Für ein Auslandspraktikum musst du vor allem Leistungsbereitschaft, Motivation, Eigenverantwortung und Zuverlässigkeit mitbringen.

Einige Eindrücke der bisherigen Auslandspraktika findest du in den folgenden Berichten unserer Azubis:

Benjamin Schwalm, war als Biologielaborant in Oxford

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Ich habe mich für England entschieden, weil ich schon lange meine englischen Sprachkenntnisse verbessern wollte. Glücklicherweise habe ich einen Praktikumsplatz in Oxford, an der „The Sir William Dunn School of Pahtology“, gefunden. Anfangs hatte ich Angst, dass ich mich nicht verständigen könnte und ganz auf mich alleine gestellt wäre. Doch als ich das erste Mal zu meinem neuen Arbeitsplatz gegangen bin, war ich sehr zuversichtlich, dass ich das schaffe. Peter Cook, der Leiter des Labors, ist einer der gastfreundlichsten Menschen, die ich dort kennen gelernt habe. Ich habe in den 12 Wochen sehr viele neue Dinge gelernt, die mich persönlich gestärkt haben. Zum einen habe ich viele neue Methoden für meinen Beruf kennen gelernt, zum anderen habe ich viel über das Land gelernt. Während meiner Zeit habe ich die wunderschöne Stadt „Oxford“ sehr gut erkunden können. Ich bin nach der Arbeit immer durch die kleinen Gassen geschlendert und habe mir die Umgebung angeschaut. Ich persönlich finde es sehr gut, dass es in Oxford so viele kleine Parks gibt. Außerdem bin ich während meines 12- wöchigen Aufenthalts dem Oxford Running Club beigetreten. Einmal wöchentlich haben wir uns getroffen und sind bis zu 15 km gerannt. An meinen Wochenenden war ich nur selten bei meiner Gastfamilie. Ich habe die Möglichkeit genutzt und mir das Land angeschaut. Ich war viele Male in London und habe dort die Stadt erkundet. Ich war auch in Seaford an der Südküste von England und in Salisbury, wo sich Stonehenge befindet. Eins meiner Highlights war ein Wochenendtrip nach Wales. Die ersten beiden Tage habe ich in Cardiff verbracht. An diesem Wochenende war „die Hölle los“, da die Rugby-Weltmeisterschaft im Milleniumstadium begann. Zu meinen tollsten Erfahrungen gehört auch das Mittagessen in einem Collage, zu dem mich meine Kollegen Alex und Peter einluden. Ich habe dort mit lauter Professoren zusammen gegessen. Nach dem Essen wurde ich noch ein wenig herumgeführt.

Im Ganzen war mein Auslandsaufenthalt eine der besten Erfahrungen, die ich bis jetzt in meinem Leben machen durfte. Jeder, der die Chance bekommt ins Ausland zu gehen, sollte meiner Meinung nach diese ergreifen und seine eigenen Erfahrungen machen.

Sarah Neef, war als DHBW Studentin in London

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Ich hatte die Möglichkeit meine vierte Praxisphase im Ausland zu verbringen. Da ich meine Sprachkenntnisse in Englisch verbessern wollte, habe ich mich für ein Praktikum in London entschieden. Dort war ich für drei Monate im internen Recruitment bei ChapmanBlack, einer erfolgreichen Personalvermittlung eingesetzt. Meine Hauptaufgabe war es, passende Mitarbeiter für ChapmanBlack zu finden. Hierfür habe ich durch die Nutzung von sozialen Netzwerken potentielle Kandidaten identifiziert und anschließend Telefon-, Skype- und persönliche Interviews geführt. Ich konnte dadurch meine Kommunikationskompetenz sehr gut weiterentwickeln. Außerdem hat es mir viel Spaß gemacht, die verschiedenen Leute kennenzulernen und meine Einschätzung geben zu dürfen.

In meiner Freizeit habe ich London erkundet. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten habe ich es genossen, durch die verschiedenen Märkte und Parks zu laufen. Doch ich war nicht nur in London unterwegs. An den Wochenenden habe ich auch Ausflüge in die Universitätsstädte Cambridge und Oxford gemacht. Außerdem war ein besonderes Highlight mein Roadtrip nach York und an die Küste im Nordosten Englands.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die drei Monate in London sehr gut gefallen haben und mich das Leben in einer anderen Kultur persönlich weitergebracht hat. Daher kann ich nur empfehlen, die Chance eines Auslandsaufenthalts zu nutzen. Ich bin mir sicher, dass ihr diese Entscheidung nicht bereuen werdet.   

Tobias Schmittbauer, war als Fachinformatiker in Cambridge

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Mein Auslandspraktikum absolvierte ich für eine Dauer von 3 Monaten beim EBI (Europäisches Bioinformatik-Institute) in Cambridge. Das EBI ist, ähnlich wie das DKFZ, eine gemeinnützige wissenschaftliche Organisation, welche von mehreren Ländern finanziert wird. Meine Aufgabe in dieser Zeit war die Entwicklung eines Konzeptes, welches eine Vernetzung zweier unterschiedlicher Datenbanken ermöglicht. Ich programmierte einen Prototyp in Java, welcher am Ende alle Anforderungen erfüllte.

Gewohnt habe Ich bei meinem Chef, er nannte es „Living by the Boss“. In meiner Freizeit unternahm ich viel mit Freunden, die ich unteranderem im EBI kennen gelernt hatte. Ein schönes Highlight in der Zeit war der Besuch der „Tour de France“ in Cambridge.

Ich kann daher im Resümee nur jedem empfehlen diese Chance zu nutzen, denn allein die Möglichkeit sein Englisch zu verbessern ist sehr hilfreich.

Lorena Kohl, war als Kauffrau für Büromanagement in Dublin

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Während meines achtwöchigen Praktikums in Dublin habe ich im Unternehmen Head Hunt International – einer Personalvermittlungsagentur – gearbeitet. Dort war ich im „Medical Recruitment“-Team eingesetzt. Meine Hauptaufgabe war es, auf Social-Media-Plattformen nach Fachärzten aus aller Welt zu suchen und geeignete Kandidaten zu kontaktieren. Außerdem habe ich die CV’s der Ärzte bearbeitet, die dann an Kliniken und Krankenhäuser in Irland geschickt wurden.

An den Wochenenden habe ich viel mit meinen Gasteltern unternommen, wie z. B. Wandern in den Dublin Mountains, Stand-Up Paddeln in Howth oder ein Ausflug nach Glendalough. Zu meinen absoluten Highlights zählen aber die Tagesausflüge zum Giant’s Causeway, Connemara National Park und zu den Cliffs of Moher. Da ich sowohl von der Stadt Dublin, aber auch vom Westen und vom Norden Irlands einiges gesehen habe, bin ich sehr begeistert von diesem wunderschönen Land und den offenen, freundlichen Menschen überall.

Letztendlich kann ich nur Positives über mein Auslandspraktikum berichten. Neben meinen englischen Sprachkenntnissen habe ich mich auch persönlich weiterentwickelt. Es war eine großartige Erfahrung und die bisher aufregendste Zeit in meinem Leben. Deshalb kann ich jedem nur raten, diese Chance ebenfalls zu ergreifen und seine ganz eigenen Erfahrungen im Ausland zu sammeln.

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