Pressemitteilungen

Nr. 26 | 24. April 2018

Bestrahlungserfolg bei Hirntumoren lässt sich mit kombinierter PET/MRT vorhersagen

Fast zeitgleich kann das PET/MRT-Kombinationsgerät den Stoffwechsel von Tum...
© HZDR/Frank Bierstedt

Glioblastome, unheilbare Hirntumoren, lassen sich nicht dauerhaft entfernen und auch nach der Behandlung müssen Patienten mit Rückfällen rechnen. Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortium (DKTK) am OncoRay-Zentrum und der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Dresden haben in Kooperation mit Forschern des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) erstmals in einer klinischen Studie gezeigt, dass eine spezielle Kombinationsdiagnostik aus PET und MRT mit einem hochsensitiven Verfahren eine deutlich individuellere Verlaufsprognose nach einer Radiochemotherapie ermöglicht. Diese Studie bildet eine wesentliche Grundlage für die Entwicklung von Therapieverfahren, die viel stärker als bisher auf den individuellen Patienten zugeschnitten sind. Die Daten wurden auf der derzeit laufenden Europäischen Fachtagung für Radioonkologie in Barcelona vorgestellt.
Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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Nr. 25c3 | 19. April 2018 | von Koh

ERC-Advanced Grants für Hellmut Augustin und Christof Niehrs

Hellmut Augustin
© DKFZ

Der Europäische Forschungsrat ERC fördert mit seinen „Advanced Grants" visionäre Projekte der grundlagenorientierten Forschung. In diesem Jahr zeichnete der ERC Hellmut Augustin (Universität Heidelberg und DKFZ) und Christof Niehrs (Universität Mainz und DKFZ) mit der begehrten Millionenförderung aus.

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Nr. 25c2 | 18. April 2018 | von Eck

Krebstherapie: Schaltplan der Gene zeigt die besten Angriffspunkte

© Benedikt Rauscher/DKFZ

Die meisten Gene sind Teamplayer. Nur im Zusammenspiel mit anderen Genen bringen sie die volle Leistung. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum haben eine Möglichkeit gefunden, dies für die Entwicklung neuer Krebstherapien auszunutzen. Sie erstellen Schaltpläne der genetischen Abhängigkeiten in Krebszellen. Auf diesen Plänen lässt sich dann ablesen, an welchen Stellen sich das Zusammenspiel der Krebsgene am wirkungsvollsten stören lässt.

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Nr. 25c | 13. April 2018 | von Koh

Alkohol: Obergrenze für risikoarmen Konsum neu definiert

© Gina Sanders, Fotolia

Ein regelmäßiger Konsum von mehr als 100 Gramm Alkohol pro Woche verkürzt das Leben erheblich, wie ein internationales Forscherkonsortium in der neuesten Ausgabe der Fachzeitschrift "Lancet" veröffentlicht. Wer dauerhaft mehr als zwei Liter Bier oder eine Flasche Wein pro Woche konsumiert, riskiert mehr Schlaganfälle, tödliche Aneurysmen und Herzversagen sowie eine insgesamt höhere Gesamtsterblichkeit.

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Nr. 25k | 10. April 2018 | von jg

Gesundheitsversorgung auf dem Land – weite Wege, lange Wartezeiten

© Krebsinformationsdienst, DKFZ

Eine repräsentative Umfrage* vom Dezember 2017 hat gezeigt: Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen weist aus Sicht vieler Befragter Defizite auf. Bemängelt wurden lange Wartezeiten auf Arzttermine, weite Wege und weniger Informationsmöglichkeiten. Auch für Krebspatienten und ihre Angehörigen kann diese Situation belastend sein. Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ersetzt keinen Arzttermin, er bietet aber Antworten auf dringende Fragen – schnell und fachlich fundiert.

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Nr. 25 | 09. April 2018 | von Koh

Brustkrebstherapie: Entwarnung für das Herz

© Chombosan, Fotolia

Viele Brustkrebstherapien schädigen das Herz. Doch in der bislang größten Studie ihrer Art zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg nun: Die Gefahr für Brustkrebspatientinnen, nach einer Strahlen- oder Chemotherapie an einer Herzerkrankung zu versterben, ist nicht größer als bei der durchschnittlichen Bevölkerung. Ein gutes Risikomanagement in den Kliniken sowie engmaschige Kontrollen scheinen die erhöhten Risiken aufzufangen.

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Nr. 24 | 06. April 2018 | von Koh

Bluttest zeigt früh das Alzheimer-Risiko an

Im Gehirn von Menschen mit Alzheimer-Demenz kommt es zu krankhaften Ablager...
© K. Gerwert, A. Nabers/RUB

Ein neu entwickelter Bluttest kann im Mittel acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Dies zeigten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland mit einer großen populationsbezogenen Kohortenstudie aus dem Saarland.
Gemeinsame Pressemitteilung der Ruhr-Universität Bochum und des Deutschen Krebsforschungszentrums

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Nr. 23 | 05. April 2018 | von Rie/Koh

Genetisches Risikoprofil kann Darmkrebsvorsorge verbessern

Darmkrebs unter dem Mikroskop
© Lutz Langbein, DKFZ

Mit einem einfachen Bluttest könnte in Zukunft das Risiko für Darmkrebs und seine Vorstufen individuell bestimmt und ein dem Risiko angepasstes Alter für den Beginn der Vorsorge empfohlen werden. Dies zeigten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum in einer Studie mit über 1000 Teilnehmern der Vorsorge-Koloskopie.

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Nr. 22 | 03. April 2018 | von Koh

Doppelerfolg für Heidelberger Stammzellforscher

Simon Raffel, Lars Velten und Simon Haas
© Jutta Jung, DKFZ

Gleich zwei hochdotierte Forschungspreise gehen an Nachwuchswissenschaftler vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und experimentelle Medizin (HI-STEM) im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ): Simon Raffel hat herausgefunden, wie der fehlgesteuerte Abbau von Aminosäuren in Leukämiestammzellen Blutkrebs fördert und wird dafür mit dem Walter-Schulz-Preis 2018 ausgezeichnet. Simon Haas teilt sich den Otto Schmeil-Preis 2018 mit seinem Kollegen Lars Velten vom EMBL. Die beiden Stammzellforscher haben gemeinsam nachgewiesen, dass sich Blutzellen im Knochenmark ganz anders entwickeln als bislang vermutet.

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Nr. 21c2 | 28. März 2018 | von Koh

Eine internationale Sichtweise auf das Darmkrebs-Screening

© Fotolia

Eine Expertengruppe der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte eine umfassende Bewertung der Darmkrebs-Screening-Verfahren: Stuhltests und endoskopische Untersuchungen können die Darmkrebssterblichkeit senken, so die Expertenrunde, an der auch Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum beteiligt waren. Das Screeningangebot muss jedoch an die Leistungsfähigkeit des jeweiligen Gesundheitssystems angepasst sein.

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